Freelancer:innen, die in den Niederlanden weniger als 36 € pro Stunde verdienen, könnten bald gesetzlichen Schutz erhalten. Die Regierung treibt ein Gesetz voran, das die Beweislast darauf legt, ob jemand wirklich selbstständig ist. Nach dem Entwurf von Minister Eddy van Hijum gelten Freelancer:innen, die unter 36 € pro Stunde bezahlt werden, zunächst als Angestellte – es sei denn, das Unternehmen beweist das Gegenteil. So sollen falsch eingestufte Arbeitskräfte erfasst werden, die eigentlich Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Kündigungsschutz haben. Die Schwelle wird jedes Jahr überprüft und entsprechend dem niederländischen Mindestlohn angepasst. Das Gesetz soll im Juli 2026 in Kraft treten und zielt auf die Grauzone unter den 1,3 Millionen…
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